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hilft’s nix, schad’s nix

Resources

Hier sammeln wir Ideen, Tipps und Inspiration.

Wie wir unterstĂŒtzen

Wie bau ich eigentlich ein Portfolio auf? Was ist kreative Arbeit wert? Und was mach ich,
wenn ich wirklich 0 Plan hab wies weitergeht?

How to Portfolio.

  1. Wer bist du?

    Du stellst dich vor. Ein About, was bewegt dich, was bringst du mit? Je persönlicher und authentischer, desto besser.

  2. Was hast du schon gemacht?

    Zeig uns ein bisschen was aus deiner Vergangenheit.
    Nicht bis ins kleinste Praktikum, aber ein grobes Framework.

  3. Was kannst du gut?

    WofĂŒr soll dich jemand anstellen? Zeige nur, das was
    du wieder oder mehr machen möchtest. Keinen Bock
    mehr auf Schweinebauch und FlugblÀtter? Dann nicht
    ins Portfolio damit.

  4. Show me!

    Hier “beweist” du quasi, was du oben behauptet hast. Untermauerst deine Skills und QualitĂ€ten. 5-7 Cases genĂŒgen, jeweils 2-3 Seiten inkl. Deckblatt pro Case.
    Darauf sollte stehen um was es ging bei dem Projekt,
    was deine Rolle war und was du sonst noch wichtig
    findest. Aber keep it brief!

  5. Der erste Eindruck zÀhlt,
    der letzte bleibt.

    Dein absoluter Lieblings-Case kommt zu Beginn, dein zweiter Liebling als letztes, den Rest fĂŒllst du auf. Nicht am Ende noch “ich mach auch Fotos” oder “alle meine Logos”. Der letzte Eindruck bleibt!

  6. Danke!

    Die letzte Seite. Hier bedanken wir uns fĂŒr die Aufmerksamkeit, zeigen nochmal die Kontaktdaten oder was dir sonst einfĂ€llt und deine Persönlichkeit zeigt!

Was ist kreative Arbeit wert?

Struktur fĂŒr den Neuanfang

„Ja — und was
mache ich jetzt?“

Alles verÀndert sich. Die Branche. Das eigene Leben. Die Gesellschaft. Gibt es meinen Job in zwei Jahren noch? Und wenn nicht: Was mache ich dann? Der Versuch, etwas Struktur an die Hand zu geben.

Schritt 1

Die Potenzialbubbles

Oft denken wir unsere Lebensbereiche getrennt.
Aber es lohnt sich manchmal, auf die Überschneidungen zu schauen.

Magic

Was
kann ich?

Talente und Anlagen.

Zum Beispiel: Ich spreche gerne vor Menschen, erfasse Inhalte sehr schnell oder liebe es mich in Zahlen und Statistiken zu vertiefen.

Was
mag ich?

Leidenschaften und Interessen.

Zum Beispiel: Ich verbringe meine Freizeit am liebsten auf dem Fußballplatz, koche fĂŒr Freunde oder engagiere mich im Verein.

Was
kenne ich?

Wissen und Erfahrung.

Zum Beispiel: Ich kenne mich in der Medizin aus, habe drei Kinder großgezogen oder jahrelang ein Team geleitet.

Schritt 2

Der Deepdive

Wenn es eine Idee oder Ahnung gibt, kann man schauen, wie die nÀchsten Schritte aussehen könnten. Dabei helfen drei SÀulen: Ausrichtung, PrÀsenz und Verfassung.

  1. Ausrichtung

    Wohin soll’s gehen?

    Vision

    Wie will ich leben?

    Da sich unsere Berufe in den nÀchsten Jahren sehr verÀndern werden, frag dich lieber erstmal wie du leben möchtest, als was du machen magst.

    Mission

    Was kann ich heute dafĂŒr tun?

    Nicht gleich alles ĂŒber den Haufen werfen, sondern anfangen, Bewusstsein dafĂŒr zu entwickeln, was es braucht, damit ich so ein Leben fĂŒhren kann.

    Geschichte

    Was bringe ich mit?

    Erfahrung, Erfolge, Umwege und vielleicht auch Narben. Das alles ist jetzt dein Handwerkszeug fĂŒr den nĂ€chsten Schritt.

  2. PrÀsenz

    Wer bin ich, und wie zeige ich das?

    Kern

    Wer bin ich, wenn die Rollen wegfallen?

    Was bleibt, wenn Job, Titel und Erwartungen von außen weg sind oder wĂ€ren. Auch privat.

    Ausdruck

    Wie zeige ich mich?

    Was sind meine Werte, wie stehe ich zu ihnen, was ist mir wichtig und in welchen Bereichen zeige ich das.

    Fluss

    Was hÀlt mich fest?

    Alte GlaubenssĂ€tze, Gewohnheiten, unbegrĂŒndete Angst oder fremde Erwartungen. WegrĂ€umen, was es nicht mehr braucht.

  3. Verfassung

    Kann ich handeln?

    Kraft

    Habe ich Energie?

    Was gibt mir Energie, und was zieht sie ab. Ganz grundsÀtzlich: rausfinden was einen wirklich nÀhrt.

    Ruhe

    Komme ich runter?

    Lernen wirklich abzuschalten und zu regenerieren. Auch wie man sein Nervensystem gesund reguliert.

    Spiel

    Probiere ich noch aus?

    Nicht alles muss sofort Sinn ergeben. Spiel hÀlt Möglichkeiten offen und erdet uns im Hier und Jetzt. Am besten gemeinsam!

Klar. Gelöst. HandlungsfÀhig.

Ausrichtung schafft Klarheit.
PrÀsenz schafft Erdung.
Verfassung schafft HandlungsfÀhigkeit.

Man muss nicht sofort wissen, wie das neue Leben aussieht. Man muss nur genug sehen, um den nĂ€chsten Schritt zu machen. Intention setzen und dann wieder loslassen und dem Leben vertrauen. Ein ewiger Kreislauf, eine Art inneres “Gezeitenkraftwerk”.

zum lieben, Nachdenken oder auch doof finden

Schlaue Gedanken
von schlauen Menschen.

„If you get tired, learn to rest, not to quit.“ Banksy
„Look for what you notice but no one else sees.“ Rick Rubin
„Design is the silent ambassador of your brand.“ Paul Rand
„People ignore design that ignores people.“ Frank Chimero
„Big ideas are usually simple ideas.“ David Ogilvy
„It’s assisted intelligence, not artificial intelligence.“ Russ George
„Vertrauen reduziert KomplexitĂ€t.“ Niklas Luhmann
„Creativity is something you are, not something you do.“ Rick Rubin
„If it’s hysterical, it’s historical.“ Lysa TerKeurst
„Don’t waste your time chasing butterflies. Mend your garden, and the butterflies will come.“ Mario Quintana
Mehr lesestoff? bitte sehr!