Wie will ich leben?
Da sich unsere Berufe in den nÀchsten Jahren sehr verÀndern werden, frag dich lieber erstmal wie du leben möchtest, als was du machen magst.
Orientierung & Ideen fĂŒr eine neue Arbeitswelt.
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FĂŒr Jobsuchende
Hier sammeln wir Ideen, Tipps und Inspiration.
Du stellst dich vor. Ein About, was bewegt dich, was bringst du mit? Je persönlicher und authentischer, desto besser.
Zeig uns ein bisschen was aus deiner Vergangenheit.
Nicht bis ins kleinste Praktikum, aber ein grobes Framework.
WofĂŒr soll dich jemand anstellen? Zeige nur, das was
du wieder oder mehr machen möchtest. Keinen Bock
mehr auf Schweinebauch und FlugblÀtter? Dann nicht
ins Portfolio damit.
Hier âbeweistâ du quasi, was du oben behauptet hast. Untermauerst deine Skills und QualitĂ€ten. 5-7 Cases genĂŒgen, jeweils 2-3 Seiten inkl. Deckblatt pro Case.
Darauf sollte stehen um was es ging bei dem Projekt,
was deine Rolle war und was du sonst noch wichtig
findest. Aber keep it brief!
Dein absoluter Lieblings-Case kommt zu Beginn, dein zweiter Liebling als letztes, den Rest fĂŒllst du auf. Nicht am Ende noch âich mach auch Fotosâ oder âalle meine Logosâ. Der letzte Eindruck bleibt!
Die letzte Seite. Hier bedanken wir uns fĂŒr die Aufmerksamkeit, zeigen nochmal die Kontaktdaten oder was dir sonst einfĂ€llt und deine Persönlichkeit zeigt!
Alles verÀndert sich. Die Branche. Das eigene Leben. Die Gesellschaft. Gibt es meinen Job in zwei Jahren noch? Und wenn nicht: Was mache ich dann? Der Versuch, etwas Struktur an die Hand zu geben.
Oft denken wir unsere Lebensbereiche getrennt.
Aber es lohnt sich manchmal, auf die Ăberschneidungen zu schauen.
Talente und Anlagen.
Zum Beispiel: Ich spreche gerne vor Menschen, erfasse Inhalte sehr schnell oder liebe es mich in Zahlen und Statistiken zu vertiefen.
Leidenschaften und Interessen.
Zum Beispiel: Ich verbringe meine Freizeit am liebsten auf dem FuĂballplatz, koche fĂŒr Freunde oder engagiere mich im Verein.
Wissen und Erfahrung.
Zum Beispiel: Ich kenne mich in der Medizin aus, habe drei Kinder groĂgezogen oder jahrelang ein Team geleitet.
Wenn es eine Idee oder Ahnung gibt, kann man schauen, wie die nÀchsten Schritte aussehen könnten. Dabei helfen drei SÀulen: Ausrichtung, PrÀsenz und Verfassung.
Da sich unsere Berufe in den nÀchsten Jahren sehr verÀndern werden, frag dich lieber erstmal wie du leben möchtest, als was du machen magst.
Nicht gleich alles ĂŒber den Haufen werfen, sondern anfangen, Bewusstsein dafĂŒr zu entwickeln, was es braucht, damit ich so ein Leben fĂŒhren kann.
Erfahrung, Erfolge, Umwege und vielleicht auch Narben. Das alles ist jetzt dein Handwerkszeug fĂŒr den nĂ€chsten Schritt.
Was bleibt, wenn Job, Titel und Erwartungen von auĂen weg sind oder wĂ€ren. Auch privat.
Was sind meine Werte, wie stehe ich zu ihnen, was ist mir wichtig und in welchen Bereichen zeige ich das.
Alte GlaubenssĂ€tze, Gewohnheiten, unbegrĂŒndete Angst oder fremde Erwartungen. WegrĂ€umen, was es nicht mehr braucht.
Was gibt mir Energie, und was zieht sie ab. Ganz grundsÀtzlich: rausfinden was einen wirklich nÀhrt.
Lernen wirklich abzuschalten und zu regenerieren. Auch wie man sein Nervensystem gesund reguliert.
Nicht alles muss sofort Sinn ergeben. Spiel hÀlt Möglichkeiten offen und erdet uns im Hier und Jetzt. Am besten gemeinsam!
Man muss nicht sofort wissen, wie das neue Leben aussieht. Man muss nur genug sehen, um den nĂ€chsten Schritt zu machen. Intention setzen und dann wieder loslassen und dem Leben vertrauen. Ein ewiger Kreislauf, eine Art inneres âGezeitenkraftwerkâ.