Was treibt euch an? Worin seid ihr gut?
Was uns antreibt und worin wir gut sind: Der Wirklichkeitssinn und der Möglichkeitssinn.
Wenn es einen Wirklichkeitssinn gibt, schreibt Robert Musil in seinem Roman „Der Mann ohne Eigenschaften“, „muss es auch etwas geben, das man Möglichkeitssinn nennen kann. Wer ihn besitzt, sagt beispielsweise nicht: Hier ist dies oder das geschehen, wird geschehen, muss geschehen; sondern er erfindet: Hier könnte, sollte oder müsste geschehen; und wenn man ihm von irgendetwas erklärt, dass es so sei, wie es sei, dann denkt er: Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein.“
„Man sieht“, heißt es bei Musil weiter, „dass die Folgen solcher schöpferischer Anlage bemerkenswert sein können, und bedauerlicherweise lassen sie nicht selten das, was die Menschen bewundern, falsch erscheinen und das, was sie verbieten, als erlaubt und wohl auch beides als gleichgültig.
Was unterscheidet euren Beratungsansatz von anderen Agenturen, und warum ist das relevant? Wie sieht das in Realität aus?
Wir kommen, um zuzuhören und zu lernen. Wir sind im Verdichtungsbusiness. Um Dinge zu verdichten, muss man nicht selber etwas erfinden, sondern herausfinden, was der Kern einer Sache ist und daraus eine tragfähige Story machen.
Wir verbinden Marketing mit Innovation. Innovation bedeutet: Make things people want. Marketing bedeutet: Make people want things. Eine Kampagne kann auch ein neues Produkt oder Service sein, das wir gemeinsam mit dem Kunden entwickeln – wenn es hilft, unsere Marke weiterzubringen.
„Wir kommen, um zuzuhören und zu lernen. Wir sind im Verdichtungsbusiness.“
Wie würdet ihr euren Zugang zu Markenarbeit in einem Satz beschreiben, ohne Buzzwords?
Wir geben Träumen eine Gestalt und Ideen eine Richtung.
Oder auch:
Radikal du: Nichts rechtfertigen. Lieb sein. Frei sein. Du sein
Gab es einen Moment, in dem euch klar wurde: So wie früher funktioniert das nicht mehr?
Was beobachtet ihr gerade, in der Branche, bei euren Kundinnen und Kunden, bei euch selbst?
„Wir geben Träumen eine Gestalt und Ideen eine Richtung.“
Welche strategischen Prinzipien braucht es heute, damit Marken langfristig relevant bleiben?
Ziele und Nicht-Ziele.
Does und Don’ts.
Einfachheit und Klarheit.
Geduld.
Keine Manuals, sondern prägnante Orinetierungshilfen. So wie das Schild für die Kellnerinnen eines Steak-Restaurants: »Is it hot? Are you proud to serve it?«
Wie sieht für euch Zusammenarbeit auf Augenhöhe aus, mit Teams, mit Kundinnen und Kunden, mit Partnerinnen und Partnern?
Gibt es Prinzipien, an denen ihr festhaltet, auch wenn sie unpraktisch oder unwirtschaftlich erscheinen?
Was braucht ihr intern, um richtig gute Arbeit zu machen, und was steht dem manchmal im Weg?
Wir brauchen Vertrauen.
Uns lähmt Micro-Management.
Wie fördert ihr Kreativität und Innovation innerhalb eures Teams?
„Innovation bedeutet: Make things people want. Marketing bedeutet: Make people want things.“
Wie nutzt ihr technologische Innovationen (KI), ohne eure Haltung als Marke oder Beratung zu verlieren?
Welche Rolle spielen gesellschaftliche und ökologische Aspekte in eurer Arbeit, und wie integriert ihr sie konkret?