Was hat dich ursprünglich in die Creative Industries geführt?
„Exzellente Member Experience bedeutet für mich, idealerweise schon zu wissen, was sich ein Member wünscht, bevor er oder sie danach fragt.“
Gab es einen Moment, an dem dir klar wurde, dass Community dein zentrales Thema ist?
Lange Zeit war mir das gar nicht bewusst, weil es für mich selbstverständlich war, Menschen zu verbinden, ganz ohne strategischen oder monetären Hintergedanken. Ich liebe es, Menschen aus unterschiedlichsten Kontexten zusammenzubringen und erfahre mich selbst stark über Begegnungen.
Ich denke, es waren viele kleine Momente und das Anerkennen meiner Sensibilität und Empathie, dass diese keine Schwäche darstellt, sondern zu meinen größten Stärken gehören. Genau diese Haltung prägt auch mein Unternehmertum und die Art, wie ich mein Unternehmen führen möchte. Ich hatte immer ein gutes Gespür dafür, Zusammenhänge zu erkennen und zu sehen, wo Zusammenarbeit oder Kooperationen entstehen können. Erst durch das Feedback von Freund:innen, Kund:innen und Wegbegleiter:innen wurde mir bewusst, dass genau darin eine meiner zentralen Kompetenzen liegt.
Welche Stationen deines Werdegangs haben dich am stärksten geprägt?
Natürlich auch die Misserfolge. Sie zwingen einen zu wachsen, und dafür bin ich heute sehr dankbar. Oft unterschätzen wir das Potenzial der Phasen und Zwischenräume zwischen Jobs. Gerade diese Momente waren für mich besonders prägend.
Vor allem die Reisen, Auslandsjobs und auch die bewussten Pausen dazwischen haben mir Raum für Reflexion gegeben und dafür, mein eigenes Warum immer wieder zu hinterfragen und neu zu kalibrieren. Ein Jahr in Kapstadt hat meinen Horizont enorm erweitert und meinen Blick auf Arbeit, Unternehmertum und Gemeinschaft nachhaltig geprägt.
Jede Station meines Werdegangs hat eine andere Facette in mir geprägt. Mit 18 als Flugbegleiterin habe ich viel Menschenkenntnis gewonnen, mein erster Medienjob den Umgang mit großen Kampagnenvolumina. In der Agenturarbeit, ebenso wie in der Filmproduktion und im internationalen Eventbusiness, wurde mir zunehmend klar, dass meine Stärke vor allem im strategischen Denken und kreativen Umsetzung liegt.
Gleichzeitig spürte ich, dass der Zeitpunkt gekommen war, den Schritt in die Selbstständigkeit zu gehen und meine eigene Kommunikations- und Eventagentur, L.A. Agency Vienna zu gründen.Dieser Schritt war für mich besonders wichtig, weil ich bewusst mit Kund:innen zusammenarbeiten möchte, die ähnliche Werte teilen – denn genau diese gemeinsame Wertebasis ist für mich die Grundlage für authentische, nachhaltige und erfolgreiche Zusammenarbeit.
Was hast du durch deine internationale Erfahrung über Menschen und Gemeinschaft gelernt?
„Starke Communities basieren auf Vertrauen, geteilten Werten, Wertschätzung und aktiver Beteiligung.“
Welche Fähigkeit aus der Hospitality hilft dir heute am meisten in deiner Arbeit?
Was bedeutet exzellente Member Experience für dich ganz konkret?
Wie würdest du deinen persönlichen Führungsstil beschreiben?
Was treibt dich an, auch wenn es stressig wird?
„Das Antizipieren von Bedürfnissen – genau dieses Gespür wende ich heute im Membership- und Community-Management an.“
Was macht für dich eine starke Community wirklich aus?
Woran erkennst du, ob eine Verbindung zwischen Menschen echtes Potenzial hat?
Welche Rolle spielen Werte in der Community-Entwicklung?
Was unterscheidet Marketing von echter Beziehungspflege?
„Zugehörigkeit ist eines unserer wichtigsten Grundbedürfnisse – Unterschiede in Herkunft, Perspektive und Lebensrealität sind keine Hürden, sondern Chancen.“
Wie lassen sich wirtschaftliche Ziele und echte Begegnung in Balance bringen?
Welchen Fehler siehst du häufig beim Aufbau von Communities?
Was ist The Cover in einem Satz für jemanden, der den Ort noch nie erlebt hat?
Wie ist die Idee des Cover Clubs entstanden?
Welche Menschen soll der Cover Club besonders anziehen?
Was bedeutet für dich der Anspruch warm, willkommen und inklusiv konkret im Alltag?