Was war die ursprüngliche Idee hinter BESTHE, und was treibt euch heute an?
Was unterscheidet euren Beratungsansatz von klassischen Agenturen, und warum ist das relevant? Wie sieht das in Realität aus?
Durch unseren Background auf Agentur- (Kreativ-, Media- und Digital), Produktions- und Kundenseite kennen wir die Bedürfnisse verschiedener Stakeholder:innen. Das ermöglicht eine gute Gesprächsbasis, Weitsicht und die nötige Pragmatik.
Durch unseren breiten Ansatz kommen wir an unterschiedlichen Punkten zu Projekten. Sei es eine Kampagnenidee, ein Werbefilm, eine Fotostrecke – echt oder generiert.
„Ein ‘Nein’ an der richtigen Stelle ist einerseits für den Selbstwert wichtig, andererseits ist es Positionierung.“
Wie würdet ihr euren Zugang zu Markenarbeit in einem Satz beschreiben, ohne Buzzwords?
Gab es einen Moment, in dem euch klar wurde: So wie früher funktioniert das nicht mehr?
Was beobachtet ihr gerade, in der Branche, bei euren Kundinnen und Kunden, bei euch selbst?
„Augenhöhe bedeutet für uns ein Ausklammern von Rang und Ego.“
Welche strategischen Prinzipien braucht es heute, damit Marken langfristig relevant bleiben?
Wie sieht für euch Zusammenarbeit auf Augenhöhe aus, mit Teams, mit Kundinnen und Kunden, mit Partnerinnen und Partnern?
Wir haben alle unterschiedliche Lebensrealitäten. Bevor es also losgeht, sollten wir vom selben sprechen. Somit erster und wichtigster Punkt: klare Kommunikation.
Next: Empathie. It’s a people’s business. Wir definieren ein gemeinsames Ziel und suchen den besthen Weg dorthin. Augenhöhe bedeutet für uns ein Ausklammern von Rang und Ego. Dass Ideen und Inputs inhaltlich bewertet werden und nicht danach, von wem sie kommen. Und: Transparenz. Schafft Vertrauen und ein gutes Gefühl für sich selbst und alle Beteiligten.
Gibt es Prinzipien, an denen ihr festhaltet, auch wenn sie unpraktisch oder unwirtschaftlich erscheinen?
Was braucht ihr intern, um richtig gute Arbeit zu machen, und was steht dem manchmal im Weg?
Wie fördert ihr Kreativität und Innovation innerhalb eures Teams?
„‘Not just a pretty pic’ ist unser Slogan.“
Wie nutzt ihr technologische Innovationen, ohne eure Haltung als Marke oder Beratung zu verlieren?
Welche Rolle spielen gesellschaftliche und ökologische Aspekte in eurer Arbeit, und wie integriert ihr sie konkret?
Welche aktuellen Entwicklungen im Marketing inspirieren oder irritieren euch, und wie geht ihr damit um?
Pricing. Es wäre schön, wenn sich der Wert unserer Kreativleistungen erhalten ließe. Es scheint ein regelrechter Kampf ums Überleben ausgebrochen zu sein, wenn man beobachtet, welche Preise und aber auch Preisvorstellungen im Umlauf sind. Es fehlt zunehmend an Solidarität. Irgendwo leider auch verständlich – nicht mitzuziehen muss man sich leisten können (und wollen).
Inspirierend finden wir vor allem unsere talentierten Kolleg:innen und Branchen-Partner:innen.